Dienstag, 15. Januar 2013

Die Mozart-Maschine

Heute fand ich in der taz einen interessanten Artikel:

Hier der Link zum Artikel.

Zitat:
"Seit 2010 komponiert „Iamus“ Kammermusik. Nichts Besonderes? Doch. Der Künstler ist ein Hochleistungscomputer.

[...] Das System, mit dem der Hochleistungsrechner arbeitet, heißtMelomics und basiert auf einem speziellen Algorithmus. So entstehen immer wieder neue Melodien, sogenannte „Mels“. Der digitale Komponist basiere auf der Bionik (Übertragung der Phänomene der Natur auf die Technik), sagt der Computer-Wissenschaftler Francisco Vico: „Iamus ist das Ergebnis der Verbindung von der Evolutionstheorie, Entwicklungsprozessen und den formalen Regeln der zeitgenössischen Musik. Diese Kombination der Teildisziplinen ist der Hauptgrund, dass Iamus Musik nicht kopiert, sondern eigene Stücke komponiert und seinen eigenen Stil schafft.“

[...] Vico und sein Forscherteam treiben fernab der Diskussion nun die Entwicklung an der Universität Málaga weiter voran. Das nächste Projekt ist Melomics109, ein Computer, der Musik entwickelt, die für jedermann zugänglich sein soll. Vico sieht darin einen großen Vorteil: „Jeder wäre in der Lage, seine eigene lizenzfreie Musik im Internet zu kaufen und zu besitzen.“ In Deutschland wäre das eine Alternative zur von der GEMA lizensierten Musik.

[...] Sind Computer-Kompositionen kreativ? Emotionen oder Persönlichkeit kann eine Maschine – bis jetzt – nicht entwickeln. Ein Problem, das Violinensolist Commander Data zur Genüge kannte. "




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