Montag, 13. Mai 2013

Filterrauschen Vortrag an der Humboldt-Universität

Vorab kann hier der erste Teil des Vortrags vom 14.05.2013 runtergeladen werden.


Er beinhaltet die anthropologisch-mediale Abhandlung über die Verbindung zu Musik. Der zweite Teil wird ebenfalls gesondert folgen.



Mittwoch, 8. Mai 2013

Filterrauschen an der Humboldt-Universität, Berlin

Unser Netzwerk erhält die Möglichkeit im Rahmen des Instituts für Europäische Ethnologie über sich selbst zu berichten. Herzliche Einladung an alle Interessierten! Ein erster Schritt zum universitären Projekt.




Filterrauschen – Vortrag im Kontext des Medienlabors des Instituts für Europäische Ethnologie
14.05.2013
Dennis Eckhardt
Anthropologie des Medialen und Musik

Folie 1
Folie 2

Der Einstieg in das Feld von Filterrauschen erfolgt über die Frankfurter Anthropologie des Medialen. Dazu werde ich einige Grundlagen dieser Anthropologie hier skizzenhaft vorstellen, und deren Bezug zu Musik herausarbeiten. Da Filterrauschen aktuell im Beta-Modus existiert – das Projekt ist noch nicht an der Universität angesiedelt – sind dies hier mögliche Anknüpfungspunkte für eine theoretische Forschung des Felds Musik. Wir möchten den aktuellen Wandel der Musik verstehen und mitgestalten. Ich werde nach jedem Inhaltspunkt, den ich vorstelle, eine kurze Verbindung zur Musik herstellen, damit wir den Faden nicht verlieren. Somit wird es ein Wechselspiel zwischen Anthropologie und Musik.
Der Einstieg erfolgt hier über der Konstruktivismus und die Kopplungstheorien.

Folie 3

Zunächst der Gründer des radikalen Konstruktivismus Ernst von Glasersfeld. Es hat schon einen persönlichen Grund, dass ich Ernst von Glasersfeld zuerst nenne. Mal abgesehen davon, dass er quasi die Idee des Konstruktivismus schuf, machte er auf mich den größten Eindruck während des Lesens. Seine Idee: Viabilität.

Folie 4

Um die Probleme der Korrespondenztheorie (naiver Realismus), also die Frage nach der Korrespondenz zwischen ontischer Wirklichkeit und erfahrbarer Wirklichkeit, zu lösen schlägt er vor die Funktion der Korrespondenz zu vernachlässigen. Die Unterscheidung in erfahrbarer Wirklichkeit und ontischer Wirklichkeit sollte dabei bestehen bleiben. Demnach kann in einer erfahrbaren Welt nichts über eine ontische Welt gesagt werden.

Viabel (also passend, oder angepasst) ist demnach eine Theorie (oder was auch immer der erfahrbaren Welt), wenn sie schlicht und ergreifend funktioniert. Deutlich wird dies, wenn ein Theoriemodell als veraltet gilt, und einem anderen Modell Platz machen muss. Der Grad der Viabilität wird an einem Kollaps deutlich: was an einen Gegenstand stößt (wortwörtlich: dagegen), erweist sich als nicht viabel der ontischen Wirklichkeit.
Damit ist auch gesagt, wie die erfahrbare Welt produziert wird: Durch ein Individuum, dessen Konstruktion von Erfahrungen und Gedanken. Dieses Konstrukt hat aber im ontologischen Sinne nichts mit der Genese einer ontischen Wirklichkeit zu tun. In den Fokus der Betrachtungen rutscht damit der Beobachter mit seinen Beobachtungen. Die Aussage: "Ich finde" ist danach die beste Beschreibung, für die Welt des Beobachters, der seine Welt zunächst erfindet und dann ebenfalls findet (erfährt).
Natürlich besteht hier die Gefahr des Solipsismus. Man kann sich vorstellen, dass ein solipsistischen Weltbild nicht erklären kann, wie eine Gesellschaft, eine homologe Masse von Subjekten etc. entsteht.

Folie 5

Deswegen kommen wir nun zu den Kopplungstheoretikern: Maturana und Varela. Francisco Varela bezeichnet sich selbst nicht als Konstruktivisten, und dennoch schiebe ich ihn in diese Sparte. Schlicht aus dem Grund, da er hilft ein konstruktivistisches Modell weiterzuentwickeln.

Folie 6

Varela verneint die Trennung von Subjekt und Objekt. Nicht im naiv-realistischen Sinne, demnach erst das Objekt dann das Subjekt, nicht im konstruktivistischen Sinne, erst das Subjekt dann das Objekt (von Ursache und Wirkung), sondern eine Kopplung.

Folie 7

"Beide existieren nur in wechselseitiger Abhängigkeit, und in gegenseitiger Bestimmung."

Folie 8

Angesprochen ist damit eine (1) Interaktionszirkularität und eine (2) strukturelle Kopplung:
(1) Hervorbringen der Welt, durch den Prozess des Lebens selbst
(2) Die Kopplung von Umwelt und Lebewesen (biologisch gesprochen) ist immer eine positive Kopplung, denn sie ermöglich erst das Leben an sich. Wer nicht gekoppelt ist, und demnach angepasst, lebt nicht.

Damit fallen wesentliche Elemente bisher herkömmlicher Argumentationen weg:

Folie 9

1. Evolution ist kein Kampf des Stärkeren, sondern ein emergenter Prozess, der hier als strukturelles Driften bezeichnet wird.
2. Wirklichkeit kann nicht abgebildet werden (dazu fehlen sogar biologische und physikalische Mechanismen im menschlichen Körper). Wenn wir philosophisch behaupten würden, der Mensch könne fliegen, erkennen wir schnell, dass dies anthropologischer Unsinn ist, da dem Menschen die biologischen und physikalischen Grundlagen dazu fehlen. Warum wir heute immer noch behaupten, der Mensch würde seine Realität wahrnehmen und abbilden, oder er sei ihr ausgeliefert, ist mir ein Rätsel.
3. Erfahrbare Wirklichkeit ist ein Produkt aus dem emergenten Kopplungsgeschehen von Individuum und seiner Umwelt (Mitmenschem, Technik, Medien etc.)

Was bedeutet das für Musik?

Folie 10

Grob:
1. Es gibt keinen Zeitgeist, der musikalisch dargestellt werden muss.
2. Jede Musik kann aufgeführt werden, solange sie funktioniert (man sie aufführen und hören kann)
3. Jeder Musiker ist in seiner Interpretation nicht an Stil und Tradition gebunden, sondern an sein Gehirn. Was das Gehirn bis dato gelernt hat, welche Strukturen und Funktionalitäten es aus den Kopplungen entworfen hat, kann musikalisch zum Ausdruck kommen.

Daher:
i. Musik muss sich von unsinnigen Absolutheitsansprüchen restlos trennen.
ii: Musik muss den Musiker ernst nehmen: dieser entwirft die Musik, nicht der Komponist!
iii: Musik muss den Fokus auf die Kopplung und deren Poiese und Poetik setzen: Nicht Lehre, wie Musik gemacht werden muss, sondern lernen wie man Musik machen kann. Gefordert ist damit die Idee eines Möglichkeitenkatalogs, und kein kanonisches, musikalisches Recht.
iv: Musik ist keine kulturelle Maxime menschlichen Handelns. Musik ist eine Leistung unseres Gehirn, und des menschlichen Körpers. Damit sind sämtliche Stile der Musik auf einem gleichen qualitativen Niveau (der Unterschied Popmusik und klassische Musik ist haltlos).

Folie 11

Das Konzept des infogenen Menschen geht auf Manfred Faßler zurück, der Gründer der Frankfurter Anthropologie des Medialen, mit dem Forschungsnetzwerk FAMe.

Folie 12

Das Konzept baut auf den eben vorgestellen Konstruktivismus und die Kopplungstheorien auf und erweitert es um das informationelle Moment: In der Kopplungstheorie beschreibt eine Kopplung einen organisierten und organisierenden Zusammenhang zwischen Mensch und Umwelt. Entscheidend: Dieses Modell ist weder ein egoistisches, noch solipsistisches Modell. Ein Mensch ist ohne Kopplungen nicht beschreibbar; Sie sind bei dem Begriff Mensch immer mitgedacht. Sie beschreiben die biologische Nische, die der Mensch belebt, an die er sich angepasst hat und die er mitgestaltet.

Folie 13

Die Erweiterung von Faßler basiert im Wesentlichen in der Übernahme des Kopplungsbegriffs, in seiner Form der Organisation des Menschen, und der Erweiterung: Information. Die Frage richtet sich also nicht nach strukturellen Kopplungen, die ein biologischer und physikalischer Mensch zu seiner biologischen, biotischen und physikalischen Umwelt eingeht, sondern nach Kopplungen, die ein biologischer physikalischer Mensch zu seiner nicht-biologischen und nicht-biotischen Umwelt eingeht: Wie organisiert sich ein Mensch durch Information, Wissen, Abstraktion, informationelle Anpassung, etc. Information wird hier verschiedentlich verstanden:

Folie 14

In seiner Funktion als Koppler ist Information eine aktive Tätigkeit des Menschen, der eine Kopplung zu etwas eingeht. Bspw. eine informationelle Kopplung zwischen Mensch und Facebook-Profil. Neurologisch beschreibt Information die (bisher bekannte) Arbeitsweise des Gehirns: Erstellung von Modellen durch Häufigkeitserfahrungen. Das häufige Erstellen und Entwerfen von Information stellt diese als ein Modell heraus, welches genutzt werden kann um im Alltag die Arbeitsleistung des Gehirns effektiver zu nutzen: Der Abgleich von Alltagserfahrungen durch angelegte Modelle erfolgt wesentlich schneller, als das Erstellen von neuer Information.
Letztlich beschreibt Information natürlich auch einen Modus der kollektiven Agierens: wir müssen schließlich Beschreibungen für den möglichen Umgang des einen Menschen mit seinen Mitmenschen finden (die wohl täglich passiert). Deswegen sind Informationen, als angelegte Modelle der erfahrenen Häufigkeit immer in der Kopplung enstanden. Sie sind also immer in der Wechselwirkung mit der Umwelt entworfen worden, und niemals nur auf den einzelnen Menschen bezogen. Daher beschreibt Faßler Information auch als kleinsten Nenner der Mehrdeutigkeit, der in seiner Nutzung im Alltag verschiedentlich selektiert und variiert werden kann. Also, bspw.: das Erfahren und das Entwerfen der informationellen Kopplung „Begrüßung“, Handgeben, Zunicken, Sprech: Hallo, etc., was in dieser Aufreihung schon ein Programm beschreibt, kann in verschiedenen Situationen des Alltags verschiedentlich selektiert und variiert werden: Man nehme Guten Tag statt Hallo, Anstupsen statt Handreichen, Smile statt Zunicken etc. Zumindest ganz grob.
Wie man bemerkt ist dies eine wesentlich komplexere Beschreibung des Begriffs Information, der eben nicht als Stoff beschrieben wird, i.S. „wir werden von einer Informationsflut überrannt“, oder „hol dir entsprechende Informationen“.

Folie 15

Kommen wir nun zur Infogenese des Akustischen, also zu der informationellen Kopplungsbildung von Musik.
Das Akustische verstehe ich als Information. Das heißt: Als Koppler von Mensch und abiotischer Umwelt (Musik); als neurologischer Vorgang und als Kollektivprozess, um das Erfahrene mit anderen erfahren.
Für das Akustische bedeutet dies, dass Musik immer Ausdruck erfahrener Daten ist. Trivial: Jemand der sein Leben lang nur Bach und Händel erfahren und entworfen hat, wird Rammstein nicht als Musik benennen (oder vice versa). Musik ist demnach wesentlich nichts autoritär Universelles, sondern immer das vorhandene Wissen eines Menschen.
Akustik entsteht in der Kopplung des Menschen mit seiner Umwelt. Musik ist: abstrahiertes Wissen (komplex assozierte Unterscheidungen auf Basis großer Häufigkeit der Erfahrung). Damit ergibt sich eine erste grobe Darstellung:

Folie 16

Es gelten hier keine Konzepte von Sender, Empfänger, Hörer, Empfinder, Autor oder sonst dergleichen. Im Mittelpunkt steht ein infogener Mensch, der also fähig ist Information zu entwerfen und weiterzuverarbeiten.
Der Pfeil von Akustisches zu Mensch zeigt den oben skizzierten Prozess der informationellen Kopplung an. Der zweite Pfeil von Mensch zu Musik zeigt den Vorgang der Wissensproduktion an.
Aus dem Bisherigen müssen wir eine wesentliche Kernfrage der Musik verwerfen und ungewöhnlich beantworten: Für wen machen wir Musik? Aus der hier vorgestellten Theorie ist eine solche Frage gar nicht möglich. Der Weg muss lauten: nicht für jemanden Musik machen, sondern Musik von sich selbst machen.

Folie 17

Ein Mensch kann nicht im Anspruch auf etwas Universelles agieren, sondern nur in Verantwortung dessen, was er erfahren hat; was die Erfahrungswelt seiner Kopplungsgenerierten Wirklichkeit ihm als Möglichkeitenkatalog, also Modell der Mehrdeutigkeit, bietet. Wir werden dies an den Kompositionen von Stefan Lischewski selbst erfahren, wie so etwas klingen kann.
Ich möchte noch ein letztes Beispiel geben, dass aktuell sehr populär ist: Cameron Carpenter. Der hat einen ähnlichen Anspruch (wenn auch mit anderer Hintergrundtheorie) und verlagert die Orgel aus der Kirche in den U-Bahnhof. Er bespielt die lange eingestaubten Orgeln der großen Philharmoniesääle und beweist beim Spiel eine außergewöhnliche Virtuosität.
In Diskussionen mit anderen Organisten bekomme ich oftmals zu hören, dass man den Spielstil von CC nicht möge: er spiele den Bach zu schnell, oder zu wild, zu viele verschiedene Klänge. Wo sollte das eine Kritik sein? CC spielt seine Musik - fern von jeder Religiosität oder Sakralität. Er tut das, was ich oben beschrieben habe mit "Musik von sich machen" - nicht für jemanden (so betont er immer wieder, dass es nur ein Zufall sei, dass so viele Leute sein Spiel gerne hörten, da er es niemals darauf angelegt habe. Er mache nur das, was ihm Spaß mache, und worin seine Leidenschaft liege). Die Kritik daran ist also keine Kritik. Und das Ergebnis von CCs Orgelspiel ist in der Regel atemberaubend. Was Menschen ohne Festhalten an eine lineare Größe zu leisten im Stande sind, und dabei nur sich selbst berücksichtigen ist immer wieder erstaunlich.

Folie 18 mit Video
Folie 19

Der letzte Punkt des anthropologischen Ansatzes für eine medialitätsfokusierte Musik stellt der koevolutionäre Aspekt da. Grob gesagt beschreibt Koevolution in diesem Sinne die verschiedenen Anpassungen der verschiedenen Menschen in ihren biologischen Nischen, anhand einer Organisation durch Umwelt. Damit ist angesprochen, dass alles was Menschen entwickelt (also Werkzeuge und sich selbst), Produkte einer Wechselwirksamkeit sind: und also Produkte ihrer organisierten und eben organisierenden Kopplungen.
Für die Entwicklung von Instrumenten gilt Ähnliches: Sie sind Produkte eines infogenen Menschen. Es sind materielle Kopplungsprodukte, die ein inkorporiertes Wissen zeigen, und das Wissen des organisierenden Menschen beeinflussen. Deswegen sollen die Interfaces zur Musikproduktion, was an sich schon eine vollkommen neue Begriffsbestimmung ist, als wechsegewirkte organisatorische Faktoren des Menschen verstanden werden. Das wirft neue Fragen auf.

Folie 20
Zu unseren Forschungsanliegen, da das Ziel die Errichtung eines Projekts an der Universität wäre, kommen verschieden Fragestellungen aus unserem Vortrag zusammen.
-          Wie wurden Instrumente als koevolutionäre Produkte produziert und reproduziert?
-          Da die heutige Instrumentenentwicklung etwas erlahmt ist, und oftmals damit entschuldigt wird, dass die wesentlichen Instrumente zur Schaffung von Musik eben schon existieren würden, muss die Frage gestellt werden: Ist die Instrumentenproduktion wirklich weitgehend abgeschlossen? Unsere Antwort: Natürlich nicht. Sie ist ebenso im Fluss wie vor 100 Jahren, nur fehlt uns heute der Bezug zur Fraktalität von Musik, da wir sie als vollkommen und fertig verstehen.

o   Deswegen: Wie sieht Instrumentenentwicklung heute aus? Wie können neue oder auch frühere Instrumente, die es nie zu einer Massentauglichkeit geschafft haben, wie bspw. das Trautonium, heute als Möglichkeiten einer neuen Musikproduktion verstanden werden? Es müssen neue Instrumente entworfen werden, und sie dürfen nicht als Exot gelten, die ein verrückter Musikprofessor irgendwo und nur für sich geschaffen hat, sondern in den Alltag der Menschen einsickern können.
o   Und: Wie angesprochen wird Musik oftmals als fertig verstanden, und alles was wir heute machen würden, wäre lediglich eine leichte Variation dessen, was schon längst geschehen ist. Natürlich ist das mit Hintergrund der Kopplungstheorie nicht falsch: wir können nur auf das Aufbauen, was wir entworfen haben. Allerdings besteht die Frage nach der Variationsbereitschaft verschiedener Menschen. Und letztlich der Frage, vor der sich jeder Musiker fürchtet: Ist Musik heute „weiter als vor 100 Jahren“? Wir müssen uns der Herausforderung stellen immer noch Musik neu zu entwerfen und zu kreieren. Damit sind Ökonomien der Koordination angesprochen: Wie werden heute Kopplungen koordiniert und variiert, und wie werden wir das in 5 oder 10 Jahren tun.

-          Wie man heraushört bedarf es angesichts dieser Aspekte einer neuen grundlegenden musikwissenschaftlichen Theorie, die verschiedenen Aspekten wie Material, Handwerk, Erfahrung, Synästhesie, Konzert, Programm, etc. in Anbetracht der hier vorgestellten Konzepte Rechnung trägt. Wie können Konzerte aussehen? Wie kann Musikmachen aussehen? Was ist mit musikalischem Urheberrecht?

-          Ein wesentlicher anthropologischer Aspekt wäre dabei: was sagt die veränderte Möglichkeit der Musikproduktion heute über den Menschen aus. Denn die Theorien der organisierten und organisierenden Kopplung verweisen eindeutig auf eine Wechselwirkung zwischen Biologie und Kultur des Menschen, und also auch auf eine Fraktalität des Menschen in seiner Hominisation und Humanisierung. Die Erforschung neuer Musikorganisation könnte Ideen zur neuen menschlichen Organisation geben.